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Smart Home

5 Fragen in Sachen Smart Home – Wohnen in der Zukunft

IoT (Internet of things / das Netz der Dinge), OS Fuchsia, Raspberry Pi und on demand stream via NAS! Sie verstehen nur Bahnhof. Keine Sorge, Sie gehören zur Gruppe der Gesellschaft, die sich noch nicht der Heimautomation verschrieben hat. Nichtsdestoweniger ist die Devise im Jahr 2018 „das Internet wird nicht verschwinden“. Die digitalen Helferlein haben Potential. Was vor wenigen Jahren mit Siri und Konsorten im Sinne des digitalen Assistenten begann, ist inzwischen zum wahren Triumphzug der Heimautomatisierung geworden. Auch wenn uns gewisse Wortungetüme und das Digital-Jargon auf den ersten Blick abschrecken mögen – das digitale Zuhause hat Potential in Sachen Arbeit und Vergnügen. Wir gehen den 5 drängendsten Fragen rund um Smart Home auf den Grund. 
Smart Home

Was ist möglich mit Smart Home? 

 
Die Technik ist mächtig. Bevor wir uns in kleinste Details verirren, werfen wir einen kurzen Blick in den Alltag. 

Der durchschnittliche Morgen des Deutschen? 

•    Aufstehen
•    Licht anmachen
•    Das Schlafzimmer lüften 
•    Sich über das zu kalte Badezimmer ärgern
•    Duschen 
•    Sich immer noch über das zu kalte Badezimmer ärgern
•    Kaffeekochen 
•    Frühstücken 
•    Das Haus verlassen 
•    Die S-Bahn versäumen 

Beleuchtung, Lüftung, Heizung sind - Stand heute – über App oder eine zentrale Steuerung keine große Sache mehr. Fertige Smart-Home Pakete regeln Heizung, LED-Glühbirne und auch Fenster, Rollos und Außenbeschattung lassen sich bequem, einfach und zuverlässig verwalten. Hierbei sind verschiedene Steuerungsarten denkbar. Per Kalender, via Befehl oder durch Anwesenheit (per Smartphone in der Tasche) lässt sich die Hausbeleuchtung, das Wärmemanagement und auch der Regenschutz steuern. Elektrogeräte wie Kühlschrank oder Backofen lassen sich „extern“ steuern. Den Backofen für die „weltbeste Pizza“ vom Garten aus vorheizen oder den Wasserstand in Sachen Lebensmittel über die App ablesen ist kein Problem. Die Erinnerungsfunktion – „jetzt das Haus verlassen, um pünktlich in der Arbeit anzukommen“ ist ebenso möglich wie das Vorheizen der heißgeliebten Kaffeemaschine auf Knopfdruck per App. Den Kaffee kochen wir heutzutage noch selbst. Aber das ist auch keine Arbeit, das ist Kunst! 

In Sachen Unterhaltung ist einiges geboten! Tagesaktuelle QLED, OLED und wasweißichLED-Geräte sind smart in Mark und Bein. Dritt-Dienste wie Netflix, youtube oder der NFL-Stream sind integriert. Mit einem NAS-System lassen sich mediale Inhalte (Bilder, Filme, Präsentationen) auf jedem Endgerät mit Bildschirm wiedergeben. Mit etwas Fingerspitzengefühl lässt sich die Powerpoint fürs nächste Meeting auch auf dem Bildschirm des Kühlschranks betrachten. Das Anwendungsfeld der Technik ist wirklich unendlich und die Entwicklung dieses Marktes schreitet stetig voran. Was gestern neu war, ist Morgen bereits Standard. Wichtig ist hierbei, dass die Geräte zukunftsorientiert beschaffen sind. Geräte der ersten Stunde mögen kostengünstig sein, man sollte darauf achten, dass diese auch mit modernen Geräten kompatibel sind! 
 
Smart Home

Ist die aktuelle Generation von Smart Home zuverlässig? 


Prinzipiell sind moderne WLAN-Protokolle und Kommunikationssysteme sehr geduldig und wertig. Der WLAN-Standard hat eine 20-jährige Weiterentwicklung auf dem Buckel. Der Datendurchsatz wird schneller, sicherer und robuster. Reichweite, Leistung und Geschwindigkeit des aktuellsten Standards (IEEE802.11ac) lassen in keinerlei Hinsicht zu wünschen übrig. Diese Geräte arbeiten derzeit im 5-Ghz-Band und gelten als zuverlässig und robust. Ein sicheres und modernes WLAN-Netzwerk ist die Basis in Punkto Heimnetzwerk, Heimautomation und Smart Home. Dieser Kanal verbindet die unterschiedlichen Endgeräte miteinander. Kein WLAN bedeutet für Backoffen, Alexa und Kühlschrank keine WLAN-Funktion. Sprachassistenten strecken ohne Datenversorgung die Waffen und glänzen durch den Feierabend-Modus. Im Falle eines Stromausfalls bricht die fürstlich gepflegte Heimautomation gänzlich zusammen. Wobei, ob nun ein smarter Kühlschrank oder das Gegenüber ohne WLAN-Technik nicht mehr kühlt, ist zweitrangig. Smarte und „dumme“ Elektrogeräte sind ohne Elektrizität nutzlos. Im Bereich Heim-Sicherung (Stichwort Türschlösser) bieten unterschiedliche Hersteller inzwischen interessante Fail-Back-Lösungen an. Bei modernen Systemen sollte man im Ernstfall somit nicht vor verschlossener Tür stehen. Eine Ferndiagnose und allgemeine Einschätzung ist jedoch nicht möglich, hier gilt: „Drum prüfe wer sich (ewig) binde.“ 
 
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Wie sicher ist Smart Home?

Die schonungslose Wahrheit eines jeden Systems ist schmerzlich. Es gibt kein sicheres System. Im Grundsatz greift das Prinzip: „Alles was ich von extern steuern kann, kann auch ein Dritter.“ IP-Kameras, smarte Türschlösser und selbst der WLAN-fähige Kühlschrank sind potentiell gefährdet. Soviel zur digitalen Welt. In der „alten Welt des echten Lebens“ greift jedoch die selbe Grundwahrheit. Jedes Fenster, jede Tür und auch die Garage sind „Eingangspforten zu unserem Zuhause“. Was ist die Lösung auf analoge Art? Wir machen diese Zugänge zu unserem privaten Bereich sicher oder sicherer. 
Das digitale Pendant zu einbruchhämmenden Fenstern und Sicherheitstüren sind Firewalls, sichere Passwörter und dedizierte Sicherheitsprotokolle. 
Auch im Jahre 2018 ist der häufigste Zugangspunkt ein unsicheres Passwort. Wer glaubt, < >, <<0123456789>> oder < > seien sicher, der irrt. Der erste Weg für ein sichers und smartes Zuhause sind adäquate Passwörter. Ein weiterer Zugangsknoten für potentielle Eindringlinge ist das offene Heimnetzwerk. Wer im wahrsten Sinne des Wortes den Kanal öffnet, der braucht sich nicht wunder, wenn Gott, die Welt und auch der unsympathische Hacker von nebenan sich im System breit macht. Stichwort persönliche Daten, seien dies Dokumente, Bilder oder Filme, NAS-Systeme oder der eigene Cloud-Speicher sollten mit speziellen Krypto-Programmen verschlüsselt oder versperrt werden. Private Bilder und Videos sind für unliebsame Dritte wertlos, wenn diese nicht zu öffnen sind. Und wenn die eigene Sammlung an Daten nicht betreten werden kann, dann kann diese auch nicht ausgeräumt werden. Öffentliche Speicherdienste (egal, ob icoud, dropbox oder google drive) bergen immer Sicherheitsrisiken. Selbst wenn der Speicherort scheinbar sicher ist, der Weg auf der Datenautobahn ist durch feindliches Territorium. Schützenswerte und vertrauliche Informationen am besten auf heimischen Datenträgern lagern und mit einer Zwei-Komponenten-Verifikation sichern. Alle Sicherheitsmechanismen des Planeten in Ehren, ein 100%-sicheres System ist unmöglich. Entscheiden Sie selbst, welche Inhalte Sie potentiell niemals in der Öffentlichkeit wollen und auf welchen digitalen Luxus Sie aufgrund von Sicherheitsbedenken lieber verzichten. Das System GMS (Gesunder-Menschen-Verstand) ist hierbei ein guter Kompass. Fragen Sie sich in punkto Daten selbst: „Würde ich diese Information (an der Sie gerade arbeiten, teilen, versenden, verstauen) auch an der Kasse im Supermarkt in die Welt posaunen. 
 
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Die Zukunft der Zukunft – Was sind die nächsten Schritte in Sachen Smart Home? 

 
Die Zukunft steht vor der Tür! Soviel lässt sich in Sachen „so wohnen wir morgen“ sagen. In Sachen Home Shopping steht mit „augmented reality“ (erweiterte Realität) das nächste Schlagwort im Raum. Via Smartphone lässt sich das Zuhause bequem und ohne Kosten neugestalten. Und die Frage „wie sieht das neue Sofa im Raum aus?“, lässt sich mit einem Blick aufs Display schnell beantworten. In der Küche warten die meisten Features auf Ihre Auslieferung an den Massenmarkt. Eine Elektro-Herd, der - dank Kamera und Datenbank - selbstständig die passende Garmethode und Temperatur ermittelt. Ein Kühlschrank, der - via Push-Mitteilung - ,den Lebensmittelstatus direkt an Handy schickt. Und eine Küche, die durch eine Software-Schnittstelle praktisch in der Höhe verstellbar ist. Mit diesen Neuerungen wird der kulinarische Raum zur hocheffizienten Schaltzentrale des eigenen Geschmacks. 

Auch in Sachen Sicherheit lässt es sich in der nahen Zukunft einfacher und smarter wohnen. Automatisierte Alarme, Häuser ohne Schlüsselbund und ein Bewegungsalarm am Pool im Urlaub. Je größer der Markt in Sachen Smarthome und Heimautomation, umso günstiger wird die Auslieferung an den Endkunden. Im Laufe der nächsten Jahre werden neue Zukunftstechnologien unsere Art zu Wohnen und zu Leben auf ein neues Maß an Komfort und Sicherheit heben. Der Trend zum smarten Wohnen nimmt ungebremst Fahrt auf und diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren rapide fortsetzen.